Erfolgreiche WM Teilnahme

Zehn intensive Tage, starke Auftritte und gleich mehrere internationale Erfolge: Bei der UNICON 22 im österreichischen Steyr, der Weltmeisterschaft im Einradfahren, präsentierten sich die Freestyle Sportlerinnen und -Sportler mit ihren Einzel-, Paar- und Gruppenküren erfolgreich auf der internationalen Bühne. Am Ende der Weltmeisterschaft standen neben einem Vize Weltmeistertitel weitere Podestplätze sowie zahlreiche Platzierungen unter den besten Fahrerinnen und Fahrern der jeweiligen Altersklassen zu Buche.
In der Altersklasse U17 männlich überzeugte Loic Rückert mit seiner Kür zum Thema „Gladiator“. Mit einem starken Lauf sicherte er sich Platz 3 und damit die Bronzemedaille bei der Weltmeisterschaft in seiner Altersklasse. Auch in der Altersklasse U19 weiblich waren gleich zwei Fahrerinnen vertreten. Anika Wiegele präsentierte ihre Kür „Xena – Die Kriegerprinzessin“ und verpasste als Vierte das Podest nur knapp. Grete Rückert brachte mit „Rock of Ages“ ordentlich Rock auf die Freestyle Fläche und erreichte einen hervorragenden 5. Platz.
In der höchsten Kategorie wartete schließlich die absolute Weltspitze: Anouk Rückert hatte sich für das Expert Finale qualifiziert und trat dort gegen die besten Freestylerinnen der Welt an. In einem Starterfeld der neun weltbesten Fahrerinnen erreichte sie einen starken 5. Platz.
Auch bei den Paarküren gab es allen Grund zum Jubeln. Lotta Ott und Jana Panter gingen in der Altersklasse U13 mit ihrer Kür „Das Traumschiff“ an den Start. Mit ihrer Darbietung fuhren die beiden auf Platz 3 und durften sich über die Bronzemedaille freuen. Jule Wiegele und Lenia Schneider präsentierten in U17 ihre Kür „Die Bestimmung“ und erreichten mit Platz 4 ebenfalls eine hervorragende Platzierung. Für einen weiteren Erfolg bei der Weltmeisterschaft sorgten Anika Wiegele und Loic Rückert. Mit ihrer Paarkür „1001 Arabian Nights“ überzeugten sie in der Altersklasse U19 und sicherten sich Platz 2.
Grete Rückert und Anouk Rückert trafen im Expert Finale mit ihrer Kür „The Greatest Show“ auf die internationale Spitze des Paarkür Freestyles und beendeten die Weltmeisterschaft auf Platz 9.
Ein weiteres Highlight war die gemeinsame Großgruppe mit dem TSV Miedelsbach. Unter dem Motto „The Tale of Robin Hood“ gingen die Sportlerinnen und Sportler in der Kategorie Junior Expert an den Start. Die Voraussetzungen waren dabei alles andere als selbstverständlich: Da die Fahrerinnen und Fahrer aus unterschiedlichen Vereinen kommen, standen vor der Weltmeisterschaft nur wenige gemeinsame Trainingseinheiten zur Verfügung. Umso erfreulicher war die Leistung in Steyr. Die Gruppe zeigte auf der WM Fläche eine richtig gute und gelungene Runde und durfte anschließend auf eine vordere Platzierung hoffen. Am Ende wurde es denkbar knapp: Platz 4 – mit gerade einmal 0,1 Prozent Rückstand auf Platz 3. Das Treppchen wurde damit zwar hauchdünn verpasst, die Freude über die starke gemeinsame Leistung überwog dennoch.
Neben den Freestyle Küren gingen auch zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer des TVA im X-Style an den Start. In dieser Disziplin stehen – anders als bei den klassischen Küren – ausschließlich die Tricks im Mittelpunkt. Innerhalb einer vorgegebenen Zeit versuchen die Sportlerinnen und Sportler, mit ihren besten und schwierigsten Tricks zu überzeugen.
Maja Müller, Hanna Zimmermann, Anika Wiegele, Jule Wiegele, Grete Rückert, Anouk Rückert und Loic Rückert stellten sich in Steyr dieser besonderen Herausforderung. Mit starken Leistungen gelang Grete, Loic und Anouk Rückert schließlich der Sprung ins Finale, wo sie ihr Können noch einmal gegen die internationale Konkurrenz unter Beweis stellen durften.
Für das große Highlight sorgte dort Anouk Rückert: Sie überzeugte im Finale mit ihren Tricks und wurde am Ende mit Platz 2 und dem Vize Weltmeistertitel im X-Style belohnt. Damit durfte sie einen der größten Erfolge der diesjährigen Weltmeisterschaft feiern.
Mit einem Vize Weltmeistertitel, drei Medaillen in den Altersklassen, mehreren vierten und fünften Plätzen sowie weiteren Finalteilnahmen ging eine äußerst erfolgreiche Weltmeisterschaft zu Ende.
Hinter den wenigen Minuten, die eine Kür am Ende auf der Wettkampffläche dauert, stecken viele Monate Training: Tricks müssen erlernt und perfektioniert, Choreografien entwickelt, Musik und Kostüme ausgewählt und schließlich alles zu einer möglichst fehlerfreien Kür zusammengesetzt werden. Bei einer Weltmeisterschaft kommt hinzu, dass am entscheidenden Tag alles zusammenpassen muss.
Umso größer ist die Freude darüber, dass sich die intensive Vorbereitung in Steyr ausgezahlt hat. Die Sportlerinnen und Sportler konnten nicht nur Medaillen und hervorragende Platzierungen mit nach Hause nehmen, sondern auch viele Erfahrungen und Erinnerungen an zehn besondere Tage bei der UNICON 22.
Und nach der Weltmeisterschaft ist bekanntlich vor dem nächsten Wettkampf – nach den Sommerferien steht relativ bald der nächste Wettkampf an.
Aktuelles aus dem Vereinsleben


